Die Nacht war scheiße. Im Schlafsack geschwitzt, aber die Matratze war eiskalt. 5 cm bewegt und wieder gefroren. Vermutlich ist der Luftzug in den Ecken deutlich geringer, weshalb die dort gelegenen gut geschlafen haben. Ich wollte zeitig los, denn im Gegensatz zu den anderen wollte ich zwei Hütten (2x 5 Stunden) weit laufen. Aber weil ich mich mit der gemütlichen Susanna wieder verquatscht hatte, kam ich viel zu spät los. Es müsste 9 Uhr gewesen sein, aber immerhin habe ich es bis 13 Uhr zur Sabine Hut geschafft.
Von dort ging es aber nochmal 5 Stunden weiter zur Speargrass Hut, die ich ausgelaugt gegen 17 Uhr erreichte. Der Weg hatte zwischendurch richtig schöne Passagen, aber das Gerutsche auf den nassen Wurzeln nervt dann doch zunehmend.
Die Hütte wurde von 2 Kiwis befeuert, die wie ich morgen nur noch zurück nach St. Arnaud wollen. Das werden nervige 4 Stunden Abstieg und dann muss ich mal schauen, wie es weitergeht.
Heiko, Olli und Susanna wollten nur bis zur Sabine Hut. Als ich dort vorbeikam, war das Partyvolk mit Bier schon auf der Verranda und hat sich irgendwie mit den Sandflies arrangiert. Vielleicht braucht Heikos Knie ja genau das? Die 200er Ibus haben’s auf jeden Fall nicht mehr getan.
Das Partyvolk war eine Firmenfeier eines Bootsherstellers aus Nelson und sie waren so nett und haben Heiko und Olli (und später Susanna) ihre Boote vorgeführt.
“There is no speed limit on lakes!”